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Bundesnetzagentur verhngt Bugeld gegen Energieversorger

Die Bundesnetzagentur hat gegen die E Wie Einfach GmbH wegen unerlaubter Werbeanrufe ein Bugeld in Hhe von 140.000 Euro verhngt.

Wir gehen weiter konsequent gegen Unternehmen vor, die beim Telefonvertrieb auf Kosten von Verbraucherinnen und Verbrauchern rechtswidrige Methoden einsetzen, erlutert Jochen Homann, Prsident der Bundesnetzagentur. Bugelder schrecken dabei Unternehmen nicht nur direkt aufgrund ihrer Hhe ab, sondern schdigen langfristig auch deren Ansehen.

Das Unternehmen hatte bundesweit Vertrge fr Strom und Gas telefonisch beworben beziehungsweise Verbraucher zum Wechsel des aktuellen Strom- und Gaslieferanten aufgefordert.

Die E Wie Einfach GmbH setzte fr den Vertrieb Call Center ein, die viele Verbraucher hartnckig und gegen deren erklrten Willen immer wieder kontaktierten. Den Anrufen lagen keine wirksamen Einwilligungen der Verbraucher zugrunde.

Adressen wurden angeblich bei Online-Gewinnspielen generiert

Die E Wie Einfach GmbH und die beauftragten Call Center hatten von verschiedenen Adresshndlern Einwilligungsdatenstze bezogen, die angeblich bei Online-Gewinnspielen zustande gekommen waren. Ermittlungen der Bundesnetzagentur ergaben, dass die Angerufenen an den Gewinnspielen berhaupt nicht teilgenommen und entsprechend auch kein Werbeeinverstndnis erteilt hatten.

Ebenso waren die Einwilligungstexte derart unkonkret, dass eventuelle Gewinnspielteilnehmer Art und Umfang der folgenden Werbeanrufe berhaupt nicht klar htten erkennen knnen. Auch deshalb konnten sie nicht Grundlage rechtmiger Werbeanrufe sein.

Die E Wie Einfach GmbH hatte dieses Vorgehen als Auftraggeberin der Werbeanrufe ber einen Zeitraum von fast drei Jahren hinweg zugelassen. Kontrollmechanismen, um die massiven Rechtsverste erkennen und abstellen zu knnen, installierte sie nicht. Nachdem immer mehr Verbraucher Beschwerde ber diese Anrufe bei der Bundesnetzagentur einreichten, leitete die Bundesnetzagentur umfangreiche Ermittlungen ein.

 Unternehmen, die Telefonwerbung in Auftrag geben, sind selbst dafr verantwortlich, dass fr jeden Anruf eine vorherige, ausdrckliche Einwilligung der Angerufenen vorliegt, erklrt Jochen Homann weiter. Die Verantwortung ist nicht auf Subunternehmer bertragbar. Auftraggeber, die die fr sie durchgefhrten Telefonmarketing-Manahmen nicht hinreichend kontrollieren, mssen also auch knftig mit hohen Bugeldern rechnen.

Die Geldbue ist noch nicht rechtskrftig. ber einen mglichen Einspruch entscheidet das Amtsgericht Bonn.

Betroffene Verbraucher knnen sich an die Netzagentur wenden Verbraucherinnen und Verbraucher, die Werbeanrufen erhalten, in die sie nicht eingewilligt haben, knnen sich bei der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/telefonwerbung-beschwerde melden.

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